Ohrgeräusche können sehr belastend sein. Patientinnen und Patienten aus München und Tübingen helfen wir in den meisten Fällen spürbar – mit der Erfahrung vieler Jahre und mit modernen Therapien, die wissenschaftlich gut belegt sind.
Als ehemaliger Direktor einer Universitäts-HNO-Klinik nehme ich mir Zeit, Ihre persönliche Situation genau zu verstehen. Ihre Lebensqualität und Ihr Behandlungserfolg sind uns ein echtes Anliegen.
Ihr Prof. Dr. med. H.P. ZennerTinnituszentrum, HNO-Privatpraxis für Patienten aus München in Tübingen
Tinnitus – Behandlung nach Maß
Hinter einem Tinnitus steckt meist ein vielschichtiges Geschehen. Manchmal lässt sich eine konkrete Ursache finden und gezielt behandeln. In anderen Fällen ist das Ohrgeräusch Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung, die sich ihrerseits therapieren lässt.
Findet sich keine solche Ursache, setzt die Therapie an der fehlgesteuerten Überempfindlichkeit bzw. Überaktivität des Hörsystems an, die gezielt wieder heruntergeregelt werden soll. Das Ziel: Das Geräusch tritt so weit in den Hintergrund der Wahrnehmung, dass es im Alltag nicht mehr stört. Fachleute sprechen von Hemmung der Überaktivierung, Desensibilisierung oder Habituation.
Häufig gehen Ohrgeräusche mit weiteren Hörproblemen einher, etwa einer Schwerhörigkeit oder einer erhöhten Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis). Weil solche Begleitbeschwerden die Belastung zusätzlich verstärken, beziehen wir sie in die Behandlung mit ein.
Auch Stress, körperliche Überforderung oder Fehlbelastungen von Halswirbelsäule und Kiefer können mitwirken. Wir prüfen diese Faktoren im Einzelfall – für eine umfassende und dauerhaft wirksame Therapie.
Was ist Tinnitus?
Ohrgeräusche sind weltweit verbreitet. Allein in Deutschland hören rund drei Millionen Menschen ein Pfeifen, Rauschen oder Brummen im Ohr. Etwa jede zweite betroffene Person fühlt sich dadurch im Alltag erheblich eingeschränkt.
Lässt sich keine Schallquelle außerhalb des Körpers nachweisen, spricht man von subjektivem Tinnitus: Das Geräusch entsteht im Hörsystem selbst. Vermutlich werden dabei Informationen im Ohr oder im Hörnerv fehlerhaft verarbeitet. Das kann ungewollte Aktivierungen auslösen, die sich nach und nach selbst verstärken.
Tinnitus ist damit ein Symptom, das das gesamte Hörsystem betrifft – vom Innenohr bis zum Hörzentrum im Gehirn.
Studien zeigen: Hält eine Störung des Ohres länger an, kann das Hörzentrum überaktiv werden. Diese Überaktivität kann sich regelrecht „einbrennen“, sodass das Gehirn das Ohrgeräusch fortlaufend selbst erzeugt.
Beim chronischen Tinnitus bleibt diese Überempfindlichkeit bzw. dauerhafte Fehlaktivierung bestehen.