Klinische Ausbildung
Studium der Humanmedizin in Mainz mit Studienaufenthalt in Paris, Abschluss mit dem Staatsexamen. Promotion zum Dr. med. an der Universität Mainz mit einer Arbeit aus der Krebsforschung.
Beruflicher Werdegang
- 1974Einstieg in die klinische Medizin als Medizinalassistent am Universitätsklinikum Heidelberg.
- ab 1976Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent
- 1981Habilitation für das Fach Onkologie; zugleich Oberarzt und Privatdozent an der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Universität Würzburg.
- 1986Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Würzburg.
- 1988–2016Ärztlicher Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Tübingen.
- seit 2016Privatpraxis in Tübingen/Stuttgart und zeitweilig mit Prof. Wustrow auch in München im Arco-Palais am Wittelsbacherplatz 1
Wissenschaftliche und fachgesellschaftliche Ämter
- 2000–2003Präsident der Deutschen Akademie für HNO-Heilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie.
- 2001/2002Präsident der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie.
- 2009 und 2010Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ).
- 2010–2021Mitglied des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.
Ehrungen
Träger mehrerer bedeutender Wissenschaftspreise, unter anderem des Leibniz-Preises; zuletzt mit der Humboldt-Medaille ausgezeichnet. Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, mehrfacher Ehrendoktor und Ehrenmitglied.
Klinische Schwerpunkte
Behandlung von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich, minimal-invasive Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie sowie Operationen zur Hörverbesserung an Mittel- und Innenohr. Prof. Zenner ist Mitentwickler der Tübinger Titanprothesen und implantierbarer Hörsysteme.